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12.01.2020 - Großartige Berliner Demonstration zu Ehren von Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Lenin

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Zur Ehrung der Opfer der Märzkämpfer

Jahr für Jahr ziehen wir hinaus um zu Ehren und Gedenken unserer Besten, die Ihr gemeuchelt einst in Vergangenheit. Doch wißt, wir haben das nicht vergessen. Es kommt die Zeit der Gerechtigkeit. Wir werden nicht hassen aber wir werden richten und das für alle Ewigkeit.

Am Sonntag den 12. Januar 2020 fuhren wir zu viert nach Berlin zur Demonstration anläßlich der schändlichen Ermordung Rosa Luxemburg und Karl Liebknechts und der anderen Opfer einer niederträchtigen, sozialdemokratischen, verräterischen Politik an der Sache der Deutschen Arbeiterklasse. Wir wollen dafür sorgen, daß so etwas nie wieder passiert.

Ich weiß, das sind sicher große Worte aber es gibt ein Lied in dem es heißt: „Mit Worten kann man so wunderbar teuschen und schwindeln das Blaue vom Himmel herab, dann füttert man schnell noch die armen Reichen und gräbt dann der Wahrheit ein tiefes Grab.“

In Berlin, in der Frankfurter Allee trafen wir dann auf eine große Demonstrationsmenge, die nahezu unbegrenzt mit Transparenten, Fahnen, auch Sprechchören ihre Ziele, Meinungen und ihren Willen kundtaten.

Was mir persönlich fehlte, waren die alten politischen Arbeiter-kampflieder, weil gerade diese den Widerstand gegen die herrschende Politik und den politischen Zustand in unserem Land verdeutlichen und diese Form der Motivation unseres Denkens und Handelns kulturell ungenutzt bleibt.

Die nahezu unüberschaubare Menge an Menschen, darunter auch viele jüngere und deren Einsatz für ihre Ziele, war sehr beeindruckend. Als wünschenswert sah ich einen noch größeren Anteil von Frauen, da ich Frauen in jeder Hinsicht als besonders Betroffene in der Deutschen Geschichte, damals wie heute betrachte, auch weil ich gerade Frauen als die bessere Hälfte der Menschheit ansehe.

Dieser, aus meiner Sicht schon sehr beeindruckender Aufmarsch zu Ehren der Opfer der Kapitalherrschaft, setzt sich dann, von wenigen momentanen Unterbrechungen, in denen Ordnungskräfte einige Regelungen vornahmen, bis zur Gedenkstätte ungehindert fort. In der Gedenkstätte selbst, beeindruckte das Feld der Nelken die Teilnahme nochmals besonders. Wenn man bedenkt, daß mit dem Verweis des verordneten Antifaschismus, bezogen auf die DDR, die diesjährige Veranstaltung bestimmt Herzenssache ohne jegliche Verordnung war. Allerdings hätte ich aber, direkt an der Gedenkstätte, noch einige Beiträge der Organisatoren erwartet und mit Verweis auf die angespannte politische Lage, die Bedeutung der Würdigung der Opfer hervorgehoben werden sollen.  

Das wäre auch insofern wichtig gewesen, die politischen Ereignisse, siehe auch Thüringen, eindeutig einen Rechtsdruck erkennen lassen. In diesem Zusammenhang ist die Rolle der CDU kaum noch als christliche Partei wahrnehmbar, da sie doch alle Verwerflichungen der spätbürgerlichen Gesellschaft (erhöhen des Reichtums weniger, steigende Armut vieler, besonders auch der Älteren Menschen, Spaltung der Gesellschaft mit allgemeiner Verrohung, Festhaltung an der NATO und damit steigende Kriegsgefahr usw.) zu verantworten hat.

Daher mein Aufruf, Menschen seid wachsam, haltet zusammen, verhindert die Spaltung der Gesellschaft, fallt den Kriegstreibern in die Arme, nur die Einheit kann noch schlimmeres verhindern. Unser Planetist in höchster Gefahr.

In diesem Sinne, Rot Front!

E.K. aus Frankfurt (Oder)

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